Beste Behandlungsmethoden
Über 25.000 Behandlungen
Artikel

Ulcus cruris venosum

20. Juli, 2020

Es ist schwierig, über Ulcus cruris venosum zu spreche, ohne dabei auch Krampfadern zu erwähnen. Krampfadern sind dicke, blaue Venen, die sich an den Beinen schlängeln. Sie treten häufig an den Unterschenkeln und an den Knöcheln auf. Krampfadern entstehen aufgrund von Defekten in den Venenklappen. Fehlfunktionen in den Venenklappen sorgen dafür, dass sich das Blut unter den Venenklappen ansammelt. Dort kann der erhöhte Druck zu Krampfadern führen.

Was Ulcus cruris venosum sind

Wenn man von einem Ulcus cruris, oder genauer gesagt von einem Ulcus cruris venosum (einem venösen Beingeschwür) spricht, ist vielen Menschen nicht bewusst, dass dies Symptome von Krampfadern sein können. Krampfadern entstehen, wie oben erwähnt, weil die Venenklappen nicht richtig funktionieren und dies wiederum zu einer Beeinträchtigung der Blutzirkulation in den Beinen führt. Wenn die Durchblutung schlecht ist, zirkuliert das Blut nicht gut genug in den Beinen und es kann zu Krampfadern und im schlimmsten Fall auch zu venösen Beingeschwüren (Ulcus cruris venosum) führen. Der erhöhte Druck in den Venen kann zu Schwellungen, Verfärbungen und Irritationen der Haut führen und schließlich Geschwüre verursachen, die sich schließlich zu einem Ulcus cruris venosum entwickeln.

Beim Auftreten eines Ulcus cruris venosum reißt die Haut des Beines, in dem die Krampfadern sitzen, auf. Ein Ulcus cruris venosum entwickelt und verschlimmert sich mit der Zeit und kann daher große Beschwerden und Reizungen am Bein verursachen.

Symptome eines Ulcus cruris venosum

Menschen mit fortgeschrittenen Krampfadern, die diese schon lange haben, ohne sie behandelt zu haben, können bemerken, dass sich die Haut um die Krampfadern herum verändert. Es ist daher wichtig, auf die folgenden Symptome zu achten, die Anzeichen für ein Ulcus cruris venosum sein können:

– Verfärbung der Haut am Unterschenkel und um den Knöchel herum. Die Haut kann rötlich und dunkel erscheinen.

– Die Haut ist möglicherweise dicker geworden und wirkt rauer

– Die Haut um die Krampfadern herum kann gereizt und empfindlich sein, was zu Juckreiz und Ekzemen führen kann.

– Wunden am Unterschenkel, die nicht von Verletzungen herrühren und schwer von selbst abheilen

Ulcus cruris venosum (venöse Beingeschwüre) können die Größe einer Handfläche haben und die Wunden sind oft rötlich oder gelblich.

Menschen mit fortgeschrittenen Krampfadern, bei denen die oben beschriebenen Symptome auftreten, sollten sich an einen Arzt wenden, der eine Beurteilung des venösen Beingeschwürs (Ulcus cruris venosum) vornehmen kann und die richtige Behandlung der Wunden und damit auch die richtige Behandlung für Krampfadern finden kann.

Ulcus cruris venosum können gefährlich sein

Wie oben beschrieben, treten Ulcus cruris venosum häufig aufgrund fortgeschrittener Krampfadern auf. Krampfadern können leichte Schmerzen, sowie müde und schwere Beine verursachen, aber Krampfadern sind im Allgemeinen nicht gefährlich. Wenn Betroffene nicht richtig behandelt werden, können Krampfadern ein Ulcus cruris venosum verursachen. Ein großes Problem bei einem Ulcus cruris venosum ist die eingeschränkte Mobilität der Betroffenen  und dass das Beingeschwür nur schwer abheilt. Zusätzlich zu den körperlichen Unannehmlichkeiten, die durch Ulcus cruris venosum verursacht werden, können sie auch zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen, da das Beingeschwür eine Einschränkung im Alltag mit sich bringt.

Ulcus cruris venosum

Wann sollte ein Ulcus cruris venosum behandelt werden?

Ulcus cruris venosum treten auf, wenn die Krampfadern fortgeschritten sind. Wenn man Anzeichen eines Ulcus cruris venosum bemerkt, sollte man daher sofort einen Termin für eine Voruntersuchung vereinbaren, die der erste Schritt zur Entfernung derKrampfadern ist.

Bei der Voruntersuchung werden die Krampfadern der Beine mit Ultraschall untersucht. Danach kann ein Gefässchirurg beurteilen, welche Behandlung zur Entfernung der Krampfadern für den Patienten am besten geeignet ist.

Behandlung von Ulcus cruris venosum und Krampfadern

Wie wir in der Einleitung beschrieben haben, ist vielen Menschen nicht bewusst, dass ein Ulcus cruris venosum häufig ein Symptom von Krampfadern ist. Ein durch Krampfadern verursachtes Ulcus cruris venosum verschwindet erst nach einer Behandlung dieser Krampfadern.

EuroVenen arbeitet mit den führenden Krampfader-Spezialisten Skandinaviens zusammen und beurteilt immer individuell, welche Behandlung für den Patienten mit Krampfadern die richtige ist.

Zusammenfassung – Ulcus cruris venosum

Ulcus cruris venosum und Krampfadern sind oft eng miteinander verwandt. Dies liegt daran, dass Krampfadern entstehen, wenn die Venenklappen beschädigt sind und sich dadurch die Blutzirkulation in den Beinen verschlechtert. Wenn die Durchblutung für längere Zeit sehr schlecht ist, wird die Haut am Unterschenkel und vor allem um die Knöchel herum gereizt, es entwickelt sich ein Ekzem und im schlimmsten Fall entsteht dann ein venöses Beingeschwür (ein Ulcus cruris venosum). Bemerkt man Symptome eines Ulcus cruris venosum, sollte man einen Arzt aufsuchen, der feststellen kann, welche Behandlung angemessen ist. Ulcus cruris venosum sind oft ein Symptom von Krampfadern, weshalb es oft notwendig ist, Krampfadern zu behandeln, damit die Beingeschwüre des Patienten verschwinden.

 



Martin Lawaetz Martin Lawaetz ist einer der führenden Spezialisten in Skandinavien im Bereich von Krampfaderbehandlungen.

Dr. Lawaetz ist Chirurg und Facharzt bei der Abteilung für Gefäßchirurgie im Rigshospitalet in Dänemark/Kopenhagen.

In den letzten sieben Jahren hat Dr. Lawaetz in führenden Forschungsprojekten teilgenommen deren Ergebnisse auch in bekannten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind.