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Krampfadern und eine schlechte Blutzirkulation

21. Oktober, 2020

Krampfadern und eine schlechte Blutzirkulation sind oft nahe Verwandte. Krampfadern entstehen, wenn sich die Blutzirkulation verschlechtert, weil die Venenklappen, die den Blutfluss regulieren sollen, nicht funktionieren, wie sie es sollten. Im Folgenden werden wir den Zusammenhang zwischen der Blutzirkulation und Krampfadern im Detail beschreiben.

Wenn Krampfadern aufgrund einer schlechten Blutzirkulation entstehen

Krampfadern sind eine Venenkrankheit, die jeden treffen kann, aber vor allem Ältere, Übergewichtige und Schwangere. Die Hauptursache für Krampfadern ist die Vererbung, da Krampfadern zu fast 100 Prozent erblich sind.

Ist man genetisch prädisponiert, Krampfadern zu bekommen, kann man es nicht vermeiden sie irgendwann im Leben zu bekommen, aber eine gute Blutzirkulation kann den Grad der Krampfadern reduzieren und beeinflussen, wann im Leben sie entstehen. Eine verschlechterte Blutzirkulation kann unter anderem durch folgende Faktoren entstehen:

  • Allgemeine Inaktivität
  • Übergewicht
  • Lange Bettruhe, z.B. aufgrund einer Krankheit
  • Stillsitzen oder Stillstehen
  • Schwangerschaft
  • Chronische venöse Insuffizienz

Eine schlechte Blutzirkulation kann bei Menschen vorkommen, die sehr inaktiv sind und viel stillsitzen oder -stehen. Deshalb ist es wichtig, Sport zu treiben und allgemein aktiv zu sein, um eine gute Blutzirkulation aufrecht zu erhalten und das Risiko für Krampfadern zu senken. 

Übergewichtige Menschen haben wegen des zusätzlichen Körpergewichts und des Mangels an körperlicher Aktivität oft eine schlechte Blutzirkulation. Deshalb beobachtet man oft, dass übergewichtige Menschen Krampfadern und durch Krampfadern verursachte Folgekrankheiten haben.

Eine andere Gruppe, die für Krampfadern prädisponiert sind, sind schwangere Frauen. Während der Schwangerschaft steigt das Körpergewicht nennenswert und dies ist eine plötzliche Form von Übergewicht, die die Blutzirkulation beeinflussen kann. Auch der Hormonhaushalt verändert sich während der Schwangerschaft und das beeinflusst die Elastizität der Venenklappen, was ebenfalls die Entstehung von Krampfadern beeinflussen kann.

Menschen, die unter chronischer, venöser Insuffizienz leiden sind auch von der Blutzirkulation beeinflusst und der Zustand einer venösen Insuffizienz verursacht oft Krampfadern. Bei der venösen Insuffizienz funktionieren die Venenklappen nicht ausreichend und das verursacht einen erhöhten Druck in den Venen. Das Blut kann sich dann ansammeln und Krampfadern verursachen. 

Krampfadern und Venenklappen

In den Beinvenen haben wir Venenklappen, deren Aufgabe es ist, dafür zu sorgen, dass das Blut Richtung Herz gepumpt wird. Wenn das Blut zum Herzen gepumpt wird, um dort mit Sauerstoff versorgt zu werden, gibt es einen Moment zwischen den Herzschlägen, in dem das Blut stillsteht. In diesem Moment arbeiten die Venenklappen, indem sie sich wie ein Ventil im Inneren der Venen verschließen, so dass es für das Blut nur eine Richtung zum Fließen gibt. Wenn die Venenklappen nicht richtig funktionieren, können sie das Blut nicht blockieren, was zu einem Rückfluss und Blutansammlungen führen kann und dies bringt einen erhöhten Blutdruck mit sich. Eine mangelhafte Blutzirkulation kann die Funktion der Venenklappen beeinflussen und deshalb kann eine verschlechterte Blutzirkulation das Aufkommen von Krampfadern begünstigen.

Krampfadern und eine schlechte Blutzirkulation

Beschwerden, die Krampfadern verursachen können

Krampfadern können sowohl physische, wie auch psychische Beschwerden verursachen.  Menschen mit Krampfadern erleben physisches Unbehagen in Form von schweren und müden Beinen, die anschwellen und Krämpfe verursachen können. 

Krampfadern entwickeln sich mit der Zeit, so dass der Zustand sich verschlechtern wird, wenn die Krampfadern nicht behandelt werden. Bei Menschen, die Krampfadern über einen langen Zeitraum haben, kann der Zustand in der Hinsicht ernst werden, dass die Krampfadern ernsthafte Krankheitsfälle, wie venöse Beingeschwüre, die nicht abheilen, oder Thrombophlebitis, die zu den Lungen wandern kann, verursachen können.

Krampfadern können nicht nur physische Schmerzen verursachen. Sie können auch psychische Beschwerden verursachen, weil Krampfadern als unästhetisch wahrgenommen werden können und deshalb eine kosmetische Unannehmlichkeit sein können.

So werden Krampfadern entfernt

Für Menschen mit Krampfadern, die physische oder psychische Beschwerden verursachen, gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, um Krampfadern zu entfernen. Alle Behandlungsmethoden, die bei EuroVenen angewendet werden, sind äußerst schonend und effektiv und die Behandlungen werden nur unter Lokalbetäubung durchgeführt.

Krampfadern können mit modernen Behandlungen, wie Radiofrequenz, Laserbehandlung, Schaumbehandlung und Phlebektomie entfernt werden. Alle diese Behandlungen haben gemeinsam, dass sie keine Krankschreibung benötigen und in ca. einer Stunde durchgeführt werden können.

Zusammenfassung – Krampfadern und eine schlechte Blutzirkulation

Eine schlechte Blutzirkulation kann das Aufkommen von Krampfadern beeinflussen und eine schlechte Blutzirkulation betrifft oft Menschen, die übergewichtig oder inaktiv sind oder viel stillsitzen oder -stehen.

Krampfadern entstehen, wenn die Venenklappen unzureichend funktionieren. Dann bilden sich Blutansammlungen und Krampfadern entstehen. Dieser Zustand kann eine chronische, venöse Krankheit sein (chronische venöse Insuffizienz), aber die Funktion der Venenklappen wird auch durch Schwangerschaft beeinflusst.

Krampfadern können sowohl physische als auch psychische Leiden verursachen. Die physischen Beschwerden können leichte Schmerzen in Form von rastlosen und schweren Beinen und leichte Krämpfe sein. Krampfadern können auch psychische Beschwerden verursachen, weil viele Menschen Krampfadern als unästhetisch empfinden, was ein ebenso guter Grund ist, sie behandeln zu lassen.

Wenn man Probleme mit Krampfadern hat, kann man diese mit verschiedenen Behandlungsmethoden, die schonend und effektiv sind, entfernen lassen. Bei EuroVenen werden alle Behandlungen unter Lokalbetäubung durchgeführt.

 



Martin Lawaetz Martin Lawaetz ist einer der führenden Spezialisten in Skandinavien im Bereich von Krampfaderbehandlungen.

Dr. Lawaetz ist Chirurg und Facharzt bei der Abteilung für Gefäßchirurgie im Rigshospitalet in Dänemark/Kopenhagen.

In den letzten sieben Jahren hat Dr. Lawaetz in führenden Forschungsprojekten teilgenommen deren Ergebnisse auch in bekannten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind.