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Krampfader OP – Verschiedene Behandlungsmethoden

19. Oktober, 2020

Es kann schwer sein zu bestimmen, ob eine Krampfader OP gemacht werden sollte oder nicht. Es gibt viele Fragen: Ist es schmerzhaft, eine Krampfader OP zu machen? Welche Art von Operation der Krampfadern sollte man wählen? Was sind die Nebenwirkungen? Und so weiter. In diesem Artikel werden wir versuchen, alle Fragen rund um Krampfadern und Krampfadern OPs zu beantworten.

Was sind Krampfadern? 

Eine Krampfadern ist ganz allgemein eine dicke und geschwollene Vene, die sich an der Haut hervorwölbt. Dieser Zustand entsteht aufgrund verschiedener Faktoren, aber die Hauptursache sind abgenutzte Venenklappen, die den Blutfluss nicht mehr ausreichend regulieren. Wenn sich die Funktion der Venenklappen verschlechtert entsteht ein Rückfluß der Blutgefäße in den Beinen und dieser verursacht einen erhöhten Druck in den Venen, was in Krampfadern resultieren kann.

Eine Krampfadern kann Unbehagen und Beschwerden verursachen, aber im Allgemeinen sind Krampfadern völlig ungefährlich. Leichte Schmerzen und Unbehagen, die Krampfadern verursachen können sind:

  • Rastlosigkeit der Beinen
  • Ein Gefühl von schweren Beinen
  • Krämpfe und Schwellungen

Wenn Sie Krampfadern über einen langen Zeitraum haben und die Krampfadern nicht operiert wurden kann sich der Zustand mit der Zeit verschlechtern und die Krampfadern werden sich entwickeln und schlimmer werden. Fortgeschrittene Krampfadern können ernstere Folgen verursachen, die in folgendem resultieren können:

  • Ekzeme und Pigmentierung
  • Venöse Beingeschwüre, die nicht von selbst abheilen
  • Thrombophlebitis

Wenn man eines dieser Symptome hat, ist es wichtig, einen Arzt für eine zusätzliche Auswertung aufzusuchen.

Grade von Krampfadern

Um den Schweregrad der Krampfadern klassifizieren zu können wird das CEAP-System verwendet. Dieses Systems benutzten Spezialisten, um die richtige Krampfader OP auszuwählen.

Wenn die Krampfadern sich mit der Zeit entwickeln und der Zustand sich verschlechtert, ist es ratsam, die Krampfadern operieren zu lassen, damit die Krankheit nicht schlimmer wird. Wenn eine Krampfader OP durchgeführt wird, bevor sich der Zustand weiter verschlechtert, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen, weil das Gebiet der Krampfadern kleiner ist.

Krampfader OP

Wer kann eine Krampfader OP machen?

Krampfadern verursachen oft verschiedenen, physische Beschwerden, aber Krampfadern können auch psychologisches Leiden verursachen. Eine Krampfader zeigt sich deutlich am Bein, ist of lilafarben und wölbt sich auf der Hautoberfläche hervor, was viele Menschen als unästhetisch empfinden, was mit sich bringt, dass sie sich in der Öffentlichkeit nicht mit nackten Beinen zeigen wollen. Alle, die unter ihren Krampfadern leiden, können zu einer Voruntersuchung gehen, um die Krampfadern an den Beinen zu identifizieren und um ausgewertet zu bekommen, welche Behandlungsmethode für die Krampfader OP am geeignetsten ist.

Eine Krampfader OP ist sehr schonend und effektiv und wird nur in Lokalanästhesie durchgeführt. Nach der Krampfader OP kann der Patient direkt wieder nach Hause gehen und nach einigen Tagen kann er wieder seinen normalen Aktivitäten nachgehen.

Unterschiedliche Arten von Krampfader OPs

Nachdem der Patient bei einer Voruntersuchung war, bei der der Facharzt die Blutzirkulation und mögliche Krampfadern untersucht hat, kann die richtige Methode für die Krampfader OP gewählt werden. Bei EuroVenen werden nur die neuesten Methoden der Krampfaderchirurgie angewandt, welche die besten Resultate erzielen und am schonendsten für den Patienten sind.

Radiale Laserbehandlung: Die Laserbehandlung ist eine gut dokumentierte Methode für die Operation von Krampfadern und die Technik wird seit 1998 angewendet. Mit einem dünnen Katheter wird der Laser in die erkrankte Vene eingeführt, woraufhin die Wärme des Lasers die Vene zum verschließen bringt. Wenn die Vene verschlossen ist, wird das Blut auf anderen Wegen fließen und die Krampfadern verschwinden.

Radiofrequenz: Bei dieser Art von Krampfader OP wird ein dünner Katheter in die erkrankte Venen eingeführt, woraufhin der Katheter mit Hilfe von Radiofrequenz erwärmt wird, was die Venen zum verschließen bringt. Wenn das Blut nicht mehr in der erkrankten Vene fließen kann, verschwindet die Krampfader.

Schaumbehandlung: Wenn bereits eine Krampfader OP durchgeführt wurde, aber eine weitere Behandlung nötig ist, wird oft die Schaumbehandlung angewandt, um die Krampfader zu entfernen. Die Schaumbehandlung ist eine äußerst milde Behandlung, bei der man mit Hilfe von Ultraschall ein Arzneimittel in Form von Schaum in die Venen, in denen Krampfadern sitzen, injiziert. Die Schaumbehandlung wird nur für kleinere und äußerliche Krampfadern genutzt und wird oft bei Patienten angewandt, die früher bereits eine Krampfader OP durchlaufen haben.

Phlebektomie: Die oben genannten Methoden für eine Krampfader OP sind medizinische Behandlungen. Das heißt, sie entfernen die medizinische Ursache für Krampfadern und nicht den kosmetischen Teil. Ein Patient, der sehr große, sichtbare Krampfadern hat, kann diese mittels Phlebektomie entfernen lassen. Bei der Phlebektomie wird ein Mikroschnitt auf der Haut gesetzt und ein kleiner Teil der erkrankten Vene herausgezogen. Die Phlebektomie wird oft zusammen mit anderen Typen von Behandlungen bei Krampfadern angewendet.

Diese verschiedenen Typen von Krampfader OPs sind alle minimal invasiv und können in nur einer Stunde durchgeführt werden, wonach der Patient nach Hause gehen kann und seine normale Alltagsroutine wieder aufnehmen kann.

Maßnahmen, um einer Krampfader OP vorzubeugen 

Krampfadern betreffen etwa jeden dritten Erwachsenen und die Krankheit ist erblich. Hat man Krampfadern in der Familie kann man es, mit anderen Worten, nicht vermeiden, selbst Krampfadern zu bekommen. Krampfadern sind verbreiteter unter Menschen, die übergewichtig, fortgeschrittenen Alters oder schwanger sind, weil diese Menschen oft eine verschlechterte Blutzirkulation und schwache Venenklappen haben.

Die Blutzirkulation hat ein Schlüsselrolle, was das Aufkommen von Krampfadern angeht. Indem die Blutzirkulation verbessert wird, kann man das Risiko, Krampfadern zu bekommen minimieren, deren Aufkommen verschieben oder deren Ausmaß begrenzen, wenn sie entstehen. 

Wichtige vorbeugenden Maßnahmen beinhalten:

  • einen gesunden und aktiven Lebensstil
  • das Vermeiden von zu langem Stillstehen oder -sitzen
  • das Hochlegen der Beine, wenn man sitzt oder liegt
  • einen minimierten Alkoholkonsum
  • das Vermeiden vom Rauchen

Eine Schwangerschaft erhöht das Risiko, Krampfadern zu bekommen, aber die Krampfadern, die während einer Schwangerschaft entstehen, verschwinden nach der Schwangerschaft oft, aber nicht immer, von selbst wieder.

Wer den oben genannten Vorschlägen für vorbeugende Maßnahmen folgt, kann das Risiko Krampfadern zu bekommen und die Beschwerden durch Krampfadern mindern. 

 



Martin Lawaetz Martin Lawaetz ist einer der führenden Spezialisten in Skandinavien im Bereich von Krampfaderbehandlungen.

Dr. Lawaetz ist Chirurg und Facharzt bei der Abteilung für Gefäßchirurgie im Rigshospitalet in Dänemark/Kopenhagen.

In den letzten sieben Jahren hat Dr. Lawaetz in führenden Forschungsprojekten teilgenommen deren Ergebnisse auch in bekannten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind.